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Glossar2024-05-04T13:15:28+02:00

Additive

Additive sind ein wichtiger Bestandteil in der Verpackungsfolientechnologie. Additive in Verpackungsfolien sind spezielle Zusatzstoffe, die den Grundmaterialien während des Herstellungsprozesses beigefügt werden, um bestimmte Eigenschaften der Folien zu verbessern oder zu modifizieren. Diese Zusatzstoffe passen die Eigenschaften und Leistungen, das Verarbeitungsverhalten, die Haltbarkeit und die Funktionalität der Folien an spezifische

Antibeschlag

Antibeschlag gehört zu den Additiven und bezieht sich auf das Verhindern / Reduzieren von Kondenswasser bzw. Kondensfeuchtigkeit innerhalb  einer Verpackungsfolie. Wenn Lebensmittel verpackt sind und die Verpackungstemperatur sich ändert (z. B. wenn kalte Lebensmittel in eine wärmere Umgebung gelangen), kann Feuchtigkeit auf der Innenoberfläche der Verpackung kondensieren und zu einem

Antifog

Der Begriff "Antifog" bezieht sich auf eine Eigenschaft von Folien und ist die englische Entsprechung zum Begriff "Antibeschlag". Ein Antifog-Additiv wird für Lebensmittelverpackungen verwendet werden und verhindert und reduziert das Beschlagen innerhalb der Verpackungsfolie. Wenn Lebensmittel wie beispielsweise Obst und Gemüse verpackt sind, und sich die Temperatur der Verpackung ändert,

Antioxidantien

Antioxidantien gehören zu den Additiven und verhindern die Oxidation des Materials. Oxidation kann zu einer Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften führen, wie z.B. Sprödigkeit und Farbveränderungen, um dies zu vermeiden, sind Antioxidantien sinnvoll.

Antistatika

Antistatika werden den Additiven zugeordnet. Antistatische Additive reduzieren oder verhindern die Ansammlung statischer Elektrizität auf der Folie. Dies ist besonders wichtig in trockenen Umgebungen, wo statische Aufladung dazu führen kann, dass Staub und andere Partikel angezogen werden.  Das kann die Produktpräsentation und Funktionstüchtigkeit beeinträchtigen. Antistatika werden zum Beispiel im Bereich

Antistatische Folien

Antistatische Folien sind speziell entwickelte Kunststofffolien, die dazu dienen, elektrostatische Aufladungen zu reduzieren oder zu verhindern. Diese Folien werden häufig beispielsweise für die  Verpackung von elektronischen Bauteile, optischen Geräten, Lebensmitteln und anderen empfindlichen Produkten verwendet. Antistatische Folien sind so ausgestattet, dass sie die Ansammlung von elektrostatischer Ladung auf der Oberfläche

Barriere-Additive

Barriere-Additive verbessern die Barriere-Eigenschaften einer Folie gegen Sauerstoff, Wasserdampf und andere Gase. Sie sind gerade im Lebensmittelbereich essentiell für Verpackungen, die Produkte vor Feuchtigkeit, Aroma- oder Geschmacksverlust schützen sollen.

Barrierefolie

Barrierefolie ist eine spezielle Verpackungsfolie, die entwickelt wurde,  um bestimmte Substanzen wie Sauerstoff, Wasserdampf, Licht, Aromen oder andere Gase daran zu hindern, in die Verpackung einzudringen oder aus ihr auszutreten. Barrierefolie wird häufig in der Lebensmittel-, Pharma- und Elektronikindustrie eingesetzt, um die Haltbarkeit und Qualität der verpackten Produkte zu verbessern.

Biaxiale Folie

Biaxiale Folie Biaxiale Folie steht für die Dehnung von Folien während des Produktionsprozesses. Diese Folie wird in Längsrichtung als auch in Querrichtung gereckt und gedehnt, wodurch die Molekülstruktur des Kunststoffs neu angeordnet wird. Dadurch entsteht eine Folie mit verbesserten mechanischen Eigenschaften und einer gleichmäßigen Dicke. Diese Folien verfügen über eine

Bio-Folie

Bio-Folie wird aus biologisch abbaubaren oder kompostierbaren Materialien hergestellt und verfolgen eine nachhaltige und umweltfreundliche Verpackungsstrategie. Diese Folie ist Teil eines breiteren Trends hin zu nachhaltigeren Verpackungslösungen, die dazu beitragen sollen, die Umweltbelastung durch herkömmliche Kunststoffverpackungen zu verringern. Diese Folie aus biologisch abbaubaren Materialien wird häufig für die Verpackung von

Biodegradierbare Additive

Biodegradierbare Additive verbessern die biologische Abbaubarkeit von Kunststofffolien. Um mehr Nachhaltigkeit und biologische Abbaubarkeit in der Verpackungsindustrie zu erreichen, ist die Entwicklung biodegradierbare Additive von hoher Wichtigkeit. Die Additive beschleunigen den Abbau von Kunststoffen, wenn sie in einer biologisch aktiven Umgebung, wie beispielsweise einer Kompostanlage, entsorgt werden. So können nachhaltige

BOPP-Folie

BOPP-Folie steht für "biaxial orientierte Polypropylenfolie". Während der Produktion erfolgt  das Strecken der Folie sowohl in Querrichtung als auch in Längsrichtung, was zu einer gleichmäßigen Verteilung der Moleküle und einer verbesserten Festigkeit und Klarheit der Folie führt. Die Folie wird aus Polypropylen (PP) hergestellt, einem thermoplastischen Polymer, das bekannt ist

CPP-Folie

CPP steht für "Cast Polypropylen" und bezieht sich auf den Herstellungsprozess der Polypropylen-Folie. Im Gegensatz zu BOPP-Folien, die biaxial orientiert sind, werden CPP-Folien durch einen Prozess hergestellt, der als "cast" bezeichnet wird. Bei diesem Prozess wird flüssiges Polypropylen auf eine Unterlage gegossen und dann zu einer Folie ausgehärtet. CPP-Folien haben

Dichte

Im Bereich der Verpackungsfolien bezieht sich der Begriff "Dichte" auf die Menge an Material, die in einem bestimmten Volumen der Folie vorhanden ist. Diese Angabe ist ein Maß für die Masse pro Volumeneinheit und wird üblicherweise in Gramm pro Kubikzentimeter (g/cm³) oder Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³) angegeben. Die Foliendichte ist

EVOH

EVOH steht für Ethylen-Vinyl-Alkohol-Copolymer und ist ein Hochbarrierepolymer. Es wird häufig in Lebensmittel- und anderen Verpackungen vielseitig verwendet, da EVOH ausgezeichneten Barrieren gegenüber Sauerstoff, Kohlendioxid, Aromen und anderen gasförmigen Substanzen bietet. EVOH wird daher im Bereich der Verpackungsfolien als Barriereschicht oder Barriereschichten in mehrschichtigen Folienstrukturen eingesetzt. Diese kombinierten Folienstrukturen bestehen

Farbstoffe und Pigmente

Farbstoffe und Pigmente sind Additive, die die Farbe und Transparenz einer Folie beeinflussen. Sie werden zur Bedruckung verwendet und können so dazu dienen, die Folie verkaufsfördernder und mit den notwendigen Informationen zu versehen. Auch Markenbildung ist durch die Bedruckung mittels Farbstoffen und Pigmenten sinnvoll möglich. Die Bedruckung von Folien ist

Flexodruck

Flexodruck wird häufig zur Bedruckung von Folien und anderen flexiblen Verpackungsmaterialien verwendet. Diese Druckart erfolgt nach dem Prinzip des Hochdrucks, hier wird Farbe von erhabenen Bereichen eines Druckformzylinders auf die Folie übertragen. Flexodruck ist äußerst vielseitig und kann auf einer Vielzahl von Flächen wie Kunststofffolien, Papier, Karton, Etikettenmaterialien und mehr

Flowpack

Flowpack ist eine Verpackungsmethode, die häufig für die Verpackung von Lebensmitteln, Kosmetika, pharmazeutischen Produkten und anderen Konsumgütern verwendet wird. Diese Methode ermöglicht es, Produkte in eine flexible Folienverpackung einzuschweißen. Für die Flowpackverpackung eignen sich besondert BOPP-Folien aufgrund ihrer Eigenschaften wie hohe Transparenz, Festigkeit, Flexibilität und gute Siegelfähigkeit. Der Flowpack-Prozess beinhaltet

Folienstärke

Die Folienstärke bei Verpackungsfolien bezieht sich auf die Dicke der Folie, die in der Regel in Mikrometern (µm oder mµ) gemessen wird. Die Folienstärke ist ein wichtiger Parameter bei Verpackungsfolien. Die Stärke einer Folie hat verschiedene Auswirkungen auf die Verpackungsumsetzung. Mechanische Eigenschaften, Barrierefunktionen, Verarbeitbarkeit und Wirtschaftlichkeit sind wichtige Kriterien. Die

Gereckte Folie

Eine gereckte Folie wird in einer oder beiden Richtungen gestreckt, um ihre Festigkeit, Dehnbarkeit, Transparenz und Barrierewirkung zu erhöhen. Die für diese Folien verwendeten Materialien variieren je nach den spezifischen Anforderungen der Anwendung. Typische Materialien können Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET) und andere thermoplastische Polymere sein. Gereckte Folien werden

Gleitmittel

Gleitmittel gehören zu den Additiven und verbessern die Verarbeitbarkeit der Folien, indem sie die Reibung zwischen der Folie und den Maschinen während des Herstellungs- und Verpackungsprozesses reduzieren. Dies erleichtert die Handhabung der Folie und verhindert Beschädigungen oder Risse.

Halbschlauchfolie

Halbschlauchfolie wird häufig in der Industrie für verschiedene Verpackungsanwendungen verwendet. Sie besteht aus einem flachen Schlauch aus Kunststoffmaterial, der an zwei Seiten offen ist. Dass bedeutet, dass sie entfaltet doppelt so breit ist wie auf der Rolle geliefert. Je nach Verpackungsart kann eine Seite während des Verpackungsprozesses durch Hitzeversiegelung oder

LDPE

LDPE besteht aus Polyethylen, einem thermoplastischen Polymer, das aus Ethylenmolekülen hergestellt wird. Der Begriff steht für Low-Density Polyethylene, was auf die geringe Dichte dieses Polymers hinweist. Die chemische Struktur besteht aus langen Ketten von  verflochtenen Ethylenmolekülen. Durch diese Verflechtung verfügt LDPE-Folie über eine hohe Flexibilität, ist weich und durchlässig für

Stabilisatoren

Stabilisatoren gehören zu den Additiven. Grundsätzlich kann  man zwischen zwei Arten von Stabilisatoren unterscheiden. UV-Stabilisatoren schützen eine Folie vor dem Abbau durch ultraviolette Strahlung, was besonders wichtig ist, wenn Produkte während des Transports oder der Lagerung der Sonne ausgesetzt sind. Diese Additive helfen, die Struktur des Kunststoffes zu bewahren und

Umweltfolie

Umweltfolie bezeichnet eine breite Palette von Verpackungsfolien und anderen Folienmaterialien, die entweder aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt sind oder umweltfreundliche Eigenschaften, beispielsweise hinsichtlich der Recyclingfähigkeit aufweisen. Umweltfolien sollen die Umweltbelastung durch Verpackungsabfäller eduzieren und eine nachhaltigere Verpackungsstrategie bieten. Umweltfolien können daher verschiedene Eigenschaften haben oder aus umweltfreundlichen Materialien bestehen. Im Materialbereich

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